Stellungnahme des Juso-Stadtverbandes zur Glas-Stahl-Konstruktion in der Grabenstraße

Arbeitsgemeinschaften

Mitteilung für die Presse 05/2007

Seit einigen Wochen haben wir als Juso-Stadtverband in Eschweiler über die uns rätselhafte Erscheinung aus Glas und Stahl in der Grabenstraße diskutiert. Uns fiel kein ersichtlicher Grund für diese Baumaßnahme ein.

Ästhetik ist in diesem Falle nicht erkennbar. Der Vergleich mit einer Bushaltestelle ist beim Anblick dieses Baus treffend, jedoch fehlen in der Grabenstraße hierfür die Busse. Wir haben bereits beobachten können, dass Menschen aus Eschweiler ihn als Unterschlupf bei schlechtem Wetter in Betracht gezogen haben und dabei erkennen mussten, dass sie dennoch nass wurden — hierfür ist nämlich das Dach zu hoch. Daher ist es auch nicht der beste Ort, um Musik-Bands spielen oder andere Veranstaltungen stattfinden zu lassen. Bleibt nur noch eine denkbare Verwendungsmöglichkeit: als Arbeitsbeschaffungsmaßnahme. Mehrmals die Woche muss wahrscheinlich eine Person dort hinauf klettern, um Laub vom schrägen Dach zu fegen.

Es wäre schön, wenn die Eschweiler Bevölkerung über den Sinn und Zweck solcher Kunstobjekte besser informiert würde. Des Weiteren fordern wir die Politiker dieser Stadt auf, Baumaßnahmen zur Verschönerung unserer Stadt stärker unter die Lupe zu nehmen und damit den verantwortlichen Initiator solcher Schönheiten auch mal in seine Schranken zu weisen. So wäre das Geld in diesem Fall an anderen Stellen wie beispielsweise im Jugendbereich besser aufgehoben gewesen.

Da weder Ästhetik noch Funktionalität Eigenschaften dieses Kunstobjekts sind und unklar bleibt, was genau es darstellen soll, kann man es nur noch zum Anlass einer Namensgebungsaktion nehmen. Daher laden wir alle recht herzlich dazu ein, auf unserer Internetseite diesem Objekt zumindest einen Namen zu geben.

[jusos-eschweiler.de]

 
 

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