Zum Internationalen Tag des Ehrenamtes am 5. Dezember

MdB und MdL


Achim Großmann MdB

Mehr Anerkennung für die stillen Helfer!

Achim Großmann (SPD), Bundestagsabgeordneter und Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung fordert zum "Internationalen Tag der Freiwilligen" mehr öffentliche Anerkennung.

"Wir brauchen mehr Anerkennung für die Engagierten", so Achim Großmann zum "Internationalen Tag der Freiwilligen" am 5. Dezember. "Ihr Einsatz und ihr Ideenreichtum macht den Kreis Aachen zu einem Ort der lebendigen Begegnung, der Toleranz und des sozialen Miteinanders. Sie sind das soziale Band, das unsere Gesellschaft zusammen hält."

Das Engagement hat viele Gesichter. Frauen und Männer, Junge und Alte arbeiten in der Schule, im Sportverein, in der Kultur, in Stadtteil- und Umweltinitiativen, in der Altenbetreuung, im Betriebsrat, im Gemeinderat oder in der Selbsthilfegruppe. Sie sorgen dafür, dass unser Gemeinwesen lebenswert bleibt. "Wir brauchen neue und traditionelle Engagementformen. Angesichts der demografischen Entwicklung ist aber auch eine Öffnung für alle Altersgruppen und Bevölkerungsschichten notwendig", so der Würselener Abgeordnete. Engagement könne nicht verordnet werden und sei auch nicht Lückenbüßer für leere Haushaltskassen. "Wir sollten weniger selbstverständlich nehmen, was andere freiwillig leisten", so Großmann. "Politik muss hier motivieren, ermutigen und vor allem die Rahmenbedingungen verbessern." Die SPD-Bundestagsfraktion hat auf Grundlage des Koalitionsvertrages im letzten Jahr vieles von Berlin aus dafür getan und engagementpolitische Akzente gesetzt - einige Beispiele dazu:
  • Sie hat mehr Mittel, u.a. für Freiwilligen- und Netzwerkstrukturen, für das THW und die Freiwilligendiensten bereit gestellt.
  • Sie hat die rechtlichen Rahmenbedingungen zukunftsfähig gemacht, damit die Selbsthilfegruppen gefördert und das Gemeinnützigkeitsrecht reformiert.
  • Sie geht neue Wege, bei den generationsübergreifenden Freiwilligendiensten und den Mehrgenerationenhäusern.
  • Die SPD-Bundestagsfraktion nimmt gesellschaftlichen Herausforderungen an, durch die Stärkung des Engagements von MigrantInnen und der aktiven Älteren.
"Die Bundespolitik trägt ihren Teil zur Anerkennung für das Engagement bei. Aber auch die Länder Kommunen und die Wirtschaft sind gefragt, diese weiter zu entwickeln. Mit Max Frisch möchte ich sagen: Demokratie heißt, sich in die eigenen Angelegenheiten einzumischen."
 
 

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